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Ein Quarantäne-Blog in Krisenzeiten

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Herausgegeben von Volker Friedrich

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»Denn Unpassendes …

… ist immer verletzend.«
Isokrates
Isokrates: Sämtliche Werke. Band 1. Reden I-VIII. Stuttgart: Hiersemann, 1993. S. 15.

von Redaktion13. April 202113. April 2021 4 Kommentare

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4 Kommentare

  1. Adrijana Veljkovic sagt:
    9. Januar 2026 um 13:39 Uhr

    Sich verletzt zu fühlen oder jemanden zu verletzten ist, (leider) menschlich. Wenn wir etwas Unpassendes sagen und damit jemanden verletzten, liegt es oft daran, dass die andere Person eine andere Aussage oder Handlung von uns erwartet oder sich etwas anderes von uns gewünscht hat. Spielen wir nicht nach den Erwartungen oder Wünschen anderer Menschen, laufen wir der Gefahr entgegen, diese zu verletzten. Ob etwas als unpassend oder verletzend wahrgenommen wird, ist subjektiv und liegt im Auge des Betrachters. Was für den einen als unpassend gilt, kann für den anderen die genau richtige Handlung sein.

    Antworten
  2. Michelle Martin sagt:
    3. April 2025 um 10:17 Uhr

    Manchmal liegt es weniger an der objektiven Angemessenheit einer Situation, sondern mehr daran, ob etwas den eigenen Erwartungen entspricht und als passend oder unpassend empfunden wird.

    Antworten
  3. Julius Husemann sagt:
    27. Januar 2023 um 17:36 Uhr

    Unangemessenes ist oft verletzend.
    Unpassendes ist manchmal verletzend, oft unaufmerksam.

    Antworten
  4. Julian Rittweger sagt:
    25. April 2021 um 16:55 Uhr

    Der Begriff „unpassend“ besitzt zweierlei Bedeutung.

    So kann (a.) eine Situation „unpassend“ sein, im Sinne von z.B. zeitlich ungünstig oder ungelegen („es passt mir [zeitlich] nicht“), oder auch (b.) „unpassend“, im Sinne von unangemessen, unangebracht, deplatzierend („dein Verhalten empfinde ich als unpassend“).

    Das Adjektiv „verletzend“ stammt ab vom mittelhochdeutschen „verletzen“ und beschreibt schädigendes, kränkendes Verhalten.

    Interpretiert man nun das Zitat im etymologischen Rahmen der obigen Begriffe, könnte man zur Aussage gelangen: Situative In­op­por­tu­ni­tät führt laut Isokrates immer (!) zu einer Schädigung zwischenmenschlicher Werte. Denn wer kennt nicht Schwierigkeit, eine durch einen unfreiwillig bissigen Kommentar verursachte Kränkung seines Gegenübers zurücknehmen zu wollen.

    So bleibt nur noch zu sagen: Auch verletzen ist menschlich!

    Antworten

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